Kauf: BAYER / Übernahme von Monsanto 4


Wie ihr wisst, habe ich mir im März 16 Stück Monsanto-Aktien in das Depot gelegt. Nun habe ich einen weiteren Zukauf im Agrar- und Pharmasektor getätigt, ich habe nämlich in die Firma Bayer investiert.

http://presse.bayer.de/baynews/baynews.nsf/pic/4702CC1C977C70EEC1257236003C5481?Open&ccm=000&l=DE#download

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Vorgeschichte

Mitte letzten Jahres kam es in der Pharma-Branche zu einem Konsolidierungsprozess. Dabei wurde beispielsweise die Firma Allergan von dem Pharmariese Pfizer übernommen, was für mich einen Kaufgrund darstellte in die Firma Pfizer zu investieren, da sich dabei eine Kaufgelegenheit bot.

Die Übernahmewelle im Pharma-Bereich scheint vorerst beendet, dafür geht das Spiel nun im Agrar-Segment weiter. Der Auslöser hierbei ist, dass die Rohstoffpreise am Agrarmarkt stark gesunken sind und dementsprechend auch die Gewinne in den Keller gegangen sind.

Im Dezember 2015 kündigten die US-Konzerne Dow Chemical und DuPont ihren Zusammenschluss an. Dadurch entsteht der weltgrößte Chemiekonzern. Kurz darauf wurde bekannt, dass Monsanto den Schweizer Pflanzenschutzmittel-Konzern Syngenta übernehmen möchte. Die Schweizer lehnten ab, hatten jedoch Angst davor, dass Monsanto nun zu einer feindlichen Übernahme übergehen könnte. Kurz darauf bot das chinesische Staatsunternehmen Chemchina 43 Mrd. USD für Syngenta. Syngenta sagte zu und wurde somit chinesisch. Quelle

 

Aktuelle Geschehnisse

Am Wochenende gab es vereinzelt Gerüchte im Netz, dass Bayer mit dem Gedanken spielt, die US-Amerikanische Firma Monsanto komplett zu übernehmen. Somit würde Monsanto vom Jäger zum Gejagten werden.

Am Montag morgen um 6 Uhr wurde die Vermutung bestätigt, indem der vor drei Wochen ernannte Vorstandsvorsitzende Werner Wenning ein offizielles Kaufangebot auf den Tisch gelegt hat. Der Kurs von Monsanto stieg dabei spunghaft in die Höhe, so dass meine Monsanto-Position auf 106 USD gestiegen ist und ich somit 15,87 % im Gewinn war. Der Angebotspreis lag bei 62. Mrd. USD in bar, was 122 USD je Aktie entspricht. Dies ist ein Aufschlag von 37 % gegenüber der Kurse vor bekanntwerden der Übernahmepläne. Das der Kurs von Monsanto nicht über 106 USD stieg interpretiere ich so, dass es kartellrechtliche Bedenken gibt und die Aktionäre die tatsächliche Durchführung der Übernahme als nicht gewiss einstufen. Spannend ist das Angebot auch dadurch, dass es in der Geschichte noch keine so große Übernahme eines deutschen Unternehmens gegeben hat.

Durch den Zusammenschluss erwartet man jährliche Einsparungen durch Synergien von rund 1,5 Milliarden Dollar nach drei Jahren.

Gleichzeitig fiel die Bayer-Aktie um 10% auf bis zu 84 EUR, weil die Analysten Sorgen geäußert hatten, wie die Finanzierung zu stande kommen soll und dass nach der Finanzierung die Schuldenlast auf Bayer so hoch werden würde, dass das Rating um 2 Stufen abgesenkt werden könne.

Montag verkündete dann der Vorstand, allen vorran der Vorstandsvorsitzende Werner Wenning, dass der Vorstand große Insidertrades durchgeführt habe und er persönlich für 87,21 EUR 5.000 Stück Aktien für eine Summe von 436.050 EUR gekauft habe.

 

Mein Kauf

Ich habe den aktuellen Kursrutsch genutzt, um mir ein paar Bayer-Aktien ins Depot zu legen, weil ich der überzeugung bin, dass Bayer eine sehr tolle Firma ist, die ich schon lange in meinem Depot haben wollte, mir aber immer zu teuer war. Geschossen hab ich nun 35 Stück für 86,24 EUR = 3.018,40 EUR Das war gestern gegen 14:30.

Nun erklärte gestern Nachmittag um 16 Uhr, also eine halbe Stunde nach Handelsbeginn in den USA und 1,5 Stunden vor Ende des Handels in Deutschland der Vorstand von Monsanto, dass er das Angebot ablehne, da das Angebot zu niedrig sei. Trozdem erklärte er, dass die Firma Monsanto ein großes Interesse an der Übernahme hätte und diese aus ihrer Sicht ein großer Gewinn für die Aktionäre beider Fimen sei.

Daraufhin stieg der Kurs von Monsanto auf 112,73 USD und meine Position kletterte weiter auf ein Plus von 23,23%.

Gleichzeitig stieg die Bayer-Aktie ebenso, auf 88,25 EUR was einem Plus von 2,33 % entspricht. Heute wurde allerdings bekannt, dass es einen weiteren Insidertrade von Werner Wenning gab. Er hat gestern 5.000 Stück für 84,53 ergattern können, was einer Position von 422.650 EUR entspricht.

 

Das Unternehmen Bayer

 

Geschichte

Bis 1952 ist die Geschichte bei dem Artikel über meinen Kauf von BASF aufgeführt, da unter anderem Bayer und BASF zeitweise eine Firma waren.

Seit der Trennung der I.G Farben im Jahr 1952 druch die Alliierten,

1954 expandierte Bayer mit Werken nach Buenos Aires und New Martinsville in West Verginia ins Ausland.

1957 erschuf das Unternehmen mit der Verarbeitung von Erdöl ein neues profitables Geschäftsfeld

1962 waren bei Bayer in Deutschland 61.000 Menschen beschäftigt und erwirtschafteten einen Jahresumsatz von vier Mrd DM. Die Expansion ging weiter und Bayer gründete weitere Werke in Thailand, Japan, auf den Philippinen und in Australien.

1990 beschäftigte Bayer 171.000 Mitarbeiter und erzielte einen Umsatz von 41,643 Milliarden DM. Zudem expandierte Bayer nach dem fall des Eisenern Vorhangs in Richtung Osteuropa.

2001 übernahm Bayer die Pflanzenschutz-Sparte von Aventis für 7,25 Mrd. EUR. Damit stellte dies den bis dato größten Aufkauf in der Geschichte von Bayer dar.

2002 kaufte Bayer auch die Saatgut-Sparte von Aventis und wurde somit zu einem der größten Saatgutkonzerne der Welt. Weitere sind hier Monsanto, DuPont, Pioneer und Syngenta.

Von 2002-2010 wurde Werner Wenning Vorstandsvorsitzender. Unter ihm wurde der Konzern komplett umgebaut. Dabei wurden viele Bereiche als eigene Unternehmen ausgelagert, die jedoch unter dem Bayer-Dach firmieren.

2006 übernahm Bayer den Berliner Pharmahersteller Schering AG für 17 Mrd. EUR. Weiterhin wurde 2006 bekannt, dass Bayer das Segment „Diagnostics“ an Siemens verkaufen möchte. Dieser Verkauf kam zustande und Bayer verkaufte das Segment für 4,2 Mrd. EUR.

2014 Übernahm Bayer die norwegischen Pharmafirma Algeta. Weiterhin wurde bekannt, das Bayer das Consumer-Care-Geschäft des US-Pharmaherstellers Merck & Co. Inc. für 14,2 Mrd. USD übernimmt. Damit wurde Bayer hinter Johnson & Johnson der zweitgrößte Anbieter von rezeptfreien Medikamenten und von Gesundheitsprodukten auf der Welt.

Im Oktober 2015 brachte Bayer seine MaterialScience-Sparte als das Unternehmen Covestro an die Börse.

Zum 1. Januar 2010 wurde der holländer Marijn Dekkers in den Vorstand berufen und löste am 1. Oktober 2010 den bisherigen Vorstandschef Werner Wenning ab.

zum 1. Oktober 2012, also genau nach Ablauf der Sperrfrist wurde Werner Wennig Vorsitzender des Aufsichtsrates.

Zum 1. Mai 2016 wechselte Marijn Dekkers zu Unilever wo er die Aufgabe des Chairmans einnimmt. Die Position ähnelt der eines Aufsichtsratsvorsitzenden in Deutschland, nur dass der Chairman auch die Strategie maßgeblich mitbestimmt. Die Position des Vorstandsvorsitzenden übernimmt Werner Baumann. Werner Baumann ist ehemaliger Finanzchef und hat die Übernahme schon seit Monaten ausgearbeitet.

 

Geschäftsmodell

Das operative Geschäft des Bayer-Konzerns gliedert sich in drei Teilkonzerne: Bayer Health Care AG, Bayer CorpScience Ag und der Covestro AG. Zudem gibt es die Servicegesellschaften Bayer Technology Services GmbH, Bayer Business Service GmbH und einen Anteil von 60% an Lanxess.

Das sagt Wikipedia über die Segmente und Firmen:

 

Teilkonzerne

 

Bayer HealthCare
Der Teilkonzern „HealthCare“ ist zuständig für die Erforschung, die Entwicklung, die Produktion und den Vertrieb von medizinischen Produkten. Wichtigste Werke dieses Teilkonzerns sind die Werke Leverkusen, Bitterfeld, Wuppertal, Berlin und Bergkamen. Außerdem sind an anderen internationalen Standorten weitere Produktionsstätten der Health Care AG. Vorstandsvorsitzender der HealthCare ist Werner Baumann, Unternehmenssitz ist Leverkusen. 2006 übernahm die Bayer AG die Schering AG, die dann zur Bayer HealthCare Pharmaceuticals formiert wurde und bis Dezember 2010 noch unter dem Namen Bayer Schering Pharma agierte. Dieses Unternehmen hat seinen Sitz weiterhin in Berlin. Insgesamt hat Bayer HealthCare mit Stand vom 31. Dezember 2009 weltweit 53.400 Mitarbeiter.

 

Bayer CropScience
„CropScience“ ist die Pflanzenschutzsparte, die 2002 im Zuge der Neustrukturierung als Teilkonzern ausgegliedert wurde. Neben wichtigen deutschen Standorten in Dormagen, im Industriepark Höchst und in Knapsack ist die europäische Zentrale in Lyon. Auf dem Gebiet der Agrochemie ist Bayer CropScience weltweit Marktführer. Firmensitz ist Monheim am Rhein, Vorstandsvorsitzender ist seit dem 1. Dezember 2012 Liam Condon. Das Unternehmen hat insgesamt mit Stand zum 31. Dezember 2009 18.700 Mitarbeiter.

 

Covestro (vormals Bayer MaterialScience)
Für Werkstoffe wie Polycarbonate, Polyurethane [MDI (Diphenylmethandiisocyanate), TDI (Toluol-2,4-diisocyanat) und PET (Polyether)] und Lacke, Kleb- und Dichtungssysteme unter anderem ist im Bayer-Konzern der Teilkonzern „MaterialScience“ zuständig. Ausgegliedert wurde die Sparte zum 1. Januar 2004. Insgesamt ist Covestro an 30 Standorten vertreten, der wichtigste in Deutschland ist der Unternehmenssitz Leverkusen. Unternehmensleiter ist Patrick Thomas, das Unternehmen hat insgesamt mit Stand zum 31. Dezember 2014 14.200 Mitarbeiter. Derzeit ist geplant den Teilkonzern unter dem Namen Covestro, ein Kunstname, zusammengesetzt aus COllaboration, inVESTment und STROng, bis Mitte 2016 selbstständig an die Börse zu bringen.[51][52] Die entsprechende Ausgründung der Bayer MaterialScience als Covestro wurde bereits am 1. September 2015 durchgeführt.

 

Servicegesellschaften

 

Currenta
„Currenta“ (Eigenschreibweise CURRENTA), war bis zum 31. Dezember 2007 als Bayer Industry Services GmbH & Co. OHG tätig und wird zu 60 Prozent von der Bayer AG gehalten. Die restlichen Anteile hält die Lanxess AG. Zuständig ist das Unternehmen für den Betrieb und das Angebot an Infrastruktur und Dienstleistungen, die an den Chempark-Standorten Dormagen, Leverkusen und Krefeld-Uerdingen zur Verfügung gestellt werden. Seit dem 1. August 2011 ist Günter Hilken Vorsitzender der Geschäftsführung. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Leverkusen und beschäftigt rund 3.300 Mitarbeiter (Stand: November 2012).[53] Siehe auch: Hauptartikel: Currenta

 

Bayer Business Services
Die „Bayer Business Services“ bedient die Bayer-Teilkonzerne als Business-Process-Outsourcing-Partner und IT-Dienstleister. Es werden auch externe Kontakte angenommen, jedoch werden diese mit geringerer Priorität behandelt. Das Unternehmen wurde zum 1. Januar 2003 gegründet und 2004 im Rahmen der Neustrukturierung des Konzerns ausgegliedert. Unternehmensleiter der GmbH ist seit 1. Januar 2009 Daniel Hartert, Unternehmenssitz ist Leverkusen. Bei der Servicegesellschaft sind circa 5.000 Mitarbeiter beschäftigt.[54]

 

Bayer Technology Services
Die GmbH „Bayer Technology Services“ ist ebenfalls ein Dienstleister für die Bayer AG, der jedoch häufiger als die Bayer Business Services auch externe Kunden betreut. Die Gesellschaft entwickelt Problemlösungen für chemisch-pharmazeutische Verfahren und Anlagen und bietet außerdem spezielle Softwarekenntnisse im Bereich der Betriebsführung an. Seit dem 1. Juni 2010 ist Dirk Van Meirvenne Geschäftsführer der Bayer Technology Services.[55]

 

Tochtergesellschaften

 

Bayer Gastronomie GmbH
Bayer Innovation GmbH
Bayer Intellectual Property GmbH
Pallas Versicherung AG
Bayer 04 Fußball GmbH
Bayer 04 Immobilien GmbH
EuroServices Bayer GmbH
TravelBoard GmbH

 

Quelle

 

Fundamentaldaten

Bayer erwirtschaftet einen Umsatz von 46,3 Mrd. EUR und einen Gewinn von 4,1 Mrd. USD nach Steuer. Das entspricht einer Umsatzrendite von 8,87 %. Die Eigenkapitalrendite liegt bei 16,15 %.

Die Eigenkapitalquote liegt bei 31,14 % und die Ausschüttungsquote beträgt saubere 50,3 %. Quelle

Bayer zahlt seit 1952 eine Dividende und versucht diese kontinuierlich zu erhöhen. Quelle

Bayer hat die Dividende in den letzten 6 Jahren jedes Jahr zwischen 7,14% und 15,15% gesteigert. Im Schnitt betrug die Steigerung über die letzten 6 Jahre sagenhafte 10,18 % Quelle. Die aktuelle Dividendenhöhe liegt bei 2,5 EUR pro Anteilsschein. Die aktuelle Erhöhung von 2,25 EUR beträgt somit 11%. Quelle Die Dividendenrendite liegt bei im Vergleich ansehnlichen 2,9%. Quelle

Hier zur Verdeutlichung eine Darstellung wie sich die Dividende im Verhältnis zum Gewinn entwickelt hat:

Eigene Darstellung

Eigene Darstellung

Zudem hier eine Darstellung, wie sich die Ausschüttungsquote entwickelt hat:

Ausschüttungsquote Bayer

Wie man an beiden Darstellungen erkennen kann, entwickelt sich der Gewinn prächtig und obwohl die durchschnittliche Dividendensteigerung bei über 10% liegt sinkt die Ausschüttungsquote weiter auf mittlerweile sehr gesunde 50%

 

Ausblick

Der Hauptgrund warum der Kurs von Bayer in den letzten Tagen so abgeschmiert ist liegt darin, dass erstens die Finanzierung eine Herausforderung ist und dass Monsanto bei vielen Menschen als „die böseste Firma der Welt“ gilt. Was den ruf von Bayer betrifft, glaube ich nicht, dass dieser durch eine Übernahme nachhaltig geschädigt wird.

Die Finanzierung ist in der Tat spannend. Der Kaufpreis der in bar bezahlt werden soll durch eine Kombination aus Fremd- und Eigenkapital finanziert werden. Der Eigenkapitalanteil soll bei ca 25 Prozent liegen, vornehmlich durch eine Bezugsrechtskapitalerhöhung. Hierbei würden neue Aktien ausgegeben und die Anteile von Altaktionären verwässert werden. Die übrigen 75% sollen als Kredit von der Bank of America und Credit Suisse stammen. Als beratende Bank ist zudem das Haus Rothschild im Boot. Die Finanzierung wird durch die Investmentbanken über Anleihen und syndizierte Kredite (Kredite die an andere Banken weiter gereicht werden um das Risiko aufzuteilen) bereit gestellt.

Die Kosten für die Finanzierung dürften sich laut dem Handelsblatt auf einen dreistelligen Millionenbetrag belaufen. Quelle

 

Meine Meinung

Ich denke, die beiden Konzerne ergänzen sich super. So ist Bayer vorallem in Europa und Asien stark und Monsanto besonders in Nord- und Südamerika. Zudem liegt Bayer bei Pflanzenschutzmittels deutlich weiter vorne, während Monsnto vorallem im Bereich Saatgut deutlich besser aufgestellt ist.

Dazu kommt, dass die Ernährung der stark wachsenden Weltbevölkerung in Zukunft ein großes Thema sein wird, denn nach Angaben der UN wird die Weltbevölkerung bis 2050 auf 10 Mrd. Menschen steigen. Die Herausforderungen hierbei sind vorallem die begrenzte Fläche die zur landwirschaftlichen Nutzung in betracht kommt und eine Abnahme der Ertragsfähigkeit der Fläche durch Erosion und einer Erhöhung der Temperatur durch den Klimawandel.

Den einzigen Nachteil den ich in dem möglichen Zusammenschluss sehe ist, dass das Unternehmen BASF, welches ich auch in meinem Depot habe, durch die Konsolidierung der Branche isoliert und abgehängt da stehen könnte.

 

 

Ich bin der Meinung, dass Bayer langfristig gesehen ein toller Konzern ist und wenn der Zusammenschluss mit Monsanto zustande kommt, dies den Aktionären von beiden Firmen einen tollen Mehrwert bietet. Was denkst du über meinen Kauf, über Bayer und den möglichen Zusammenschluss?

 


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4 Gedanken zu “Kauf: BAYER / Übernahme von Monsanto

  • Markos von Finanzielle Freiheit mit Dividenden

    Top-Artikel Ric! Sehr gut recherchiert und tolle Aufbereitung der Dividendenzahlungen/Ausschüttungsquote bei Bayer. So wie es aussieht muss Bayer wohl noch mal ca. 6-10 Milliarden US-Dollar draufpacken. Aktuell habe ich einfach keine positive Meinung gegenüber dem Agrar-Konzern Monsanto. Ich kann schon verstehen, dass Bayer bei weiteren Zukäufen sich noch besser und profitabler positionieren möchte. Persönlich habe ich weder Bayer noch Monsanto in meinem Dividenden Depot und konzentriere mich weiter aus den US-Markt. Trotzdem wünsche ich Dir viel Glück mit Deiner Bayer Position. Ich gehe davon aus, dass Du diese langfristig halten willst, oder?

  • Value Investing

    Hallo Ric,

    ich bin gespannt, ob sich dieses Investment von Bayer lohnen wird.
    Immerhin ist der Übernahmekandidat Monsanto mit einer Marktkapitalisierung (EUR) 43,55 Mrd. – Bayer 72,15 Mrd. (Stand: 26.5.2016 Quelle: Finanzen.net ) schon ein „dicker Brocken“ für Bayer.
    Aber für ein langfristiges Investment ist ein Dax Konzern fast immer gut 😉 Die Fundamentaldaten habe ich mir bisher nicht angeschaut, werde ich auch nicht tun, denn mit dieser Übernahme hat sichs aufgrund meiner ethnischen Investitionsstrategie erledigt. Zu viel negative Presse mit Monsanto und Glyphosat*, letzteres wurde bereits 1971 patentiert 1974 zugelassen und in einigen US-Staaten liefen die Patente hierzu bereits aus. (2000) Es gibt also eine breite Konkurrenz.
    Bei mir wandert dieses Investment in den „zu schwierig“ Korb und wird auch dort bleiben.

    Liebe Grüße

    Mario

    * Glyphosat ist Herbizid – heute macht Monsanto mit * und darauf basierenden Produkten einen Jahresumsatz > 4,7 Milliarden US-Dollar. (Quelle: http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/pflanzenschutzmittel-glyphosat-wahrscheinlich-krebserregend/13454050.html )

    P.s.: nur meine Meinung dazu 😉

  • Der Finanzfisch

    Hallo Ric,
    ich finde Deinen Artikel super spannend. Ich schleiche bereits seit einiger Zeit um Bayer herum. Nach dem kürzlichen Kurssturz ist die Aktie natürlich um Einiges interessanter geworden. Auch der Punkt, dass nur gut 30% des Gewinns für die Dividende aufgewendet werden, ist natürlich sehr solide und lässt auch da noch Luft nach oben. Für ein Langfrist-Investment definitiv eine gute Wahl. Mal sehen, ob ich mir das in der nächsten Woche erlaube.

    Ich denke auch, dass Monsanto ein Zugewinn für Bayer wäre, allerdings stellt sich auch die Frage, wie die Aktien reagieren, wenn die Übernahme platzt. Wie bewertest Du diesen Fall?

    Was Monsanto angeht: Glückwunsch zum Kauf im März, das war ja angesichts der Übernahmegespräche jetzt ein guter Einstieg. Zum jetzigen Zeitpunkt ist Monsanto aber für mich unattraktiv. Zwar hat die Aktie, wenn Bayer wirklich soviel zahlt, noch Luft nach oben, aber durch den starken Kurssprung ist da natürlich genau so viel Luft nach unten, wenn es nicht klappen sollte.

    Viele Grüße
    der Finanzfisch

  • Einkommensmillionär

    Super Artikel. Habe selbst 60 Stück zu 84,31 ergattern können. Diese Position macht echt Freude :-) Mir ist auch ziemlich egal, ob der Deal zustande kommt oder nicht. Wenn ein deutscher Blue Chip so günstig ist, muss man einfach zuschlagen 😉 Gerade wenn man eher eine Dividendenstrategie fährt!