Bedingungsloses Grundeinkommen – Kanada 3


Vor einiger Zeit habe ich ein ausführlichen Beitrag über das bedingungslose Grundeinkommen veröffentlicht in dem ich über den Feldversuch in Holland berichtet habe. canada-801569_640

Nachdem Holland und auch Finnland ein bedingungsloses Grundeinkommen getestet haben, scheint nun, wie ich gelesen habe, auch der kanadische Bundesstaat Ontario einen Test starten.

 

Zu dem Artikel auf finanzen100.de geht es Hier

Zu meinem Beitrag über das bedingungslose Grundeinkommen geht es Hier

 

 

 

Was denkst du über die das bedingungslose Grundeinkommen und über die Tests?

 

 


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3 Gedanken zu “Bedingungsloses Grundeinkommen – Kanada

  • Chrisi

    Hi,
    Wie ich vor x Monaten schon gesagt habe, gibt es da ein Paar Probleme:

    1. Wenn jeder, auch wenn es nur der Staatsbürger ist, 900 Euro als Single und 1300 Euro als Familie bekommt, wer zahlt das ganze? Die Staaten jammern jetzt schon von „Einkommensproblem“ weil sie „nicht genug“ Steuergelder bekommen. Das sie das meiste sinnlos irgentwo verbrennen ist ein anderes Thema.
    2. Mit 900 Euro lebe ich als Single gut. Den Rest verdiene ich dann „schwarz“ dazu…..also keine Steuern mit denen das Finanziert werden kann. Ok, bei 1300 Euro muss ich mit ner Familie arbeiten, aber so? Nö. Da bleibe ich solo ?
    Der Job der mir Spass macht, wird zu tote gespart. Und wenn der Staat noch weniger Geld hat wird noch mehr gespart. Und in der Spassgeselschaft würden denn noch weniger was für die Allgemeinheit leisten. Und ausserdem, so wie ich dann unsere „Gutmenschen“ kenne, würden die folgende 2 Punkte forder.
    1. Das Grundeinkommen für jeden der hier lebt, egal welcher Staatsbürger. Inclusive von zahlreichen Prozessen. Jetzt wird die Rebulik auf Asylrecht verklagt, weil ein Migrant meint, Ihm „steht“ es zu, dass er sich das sicher Land aussuchen darf. Kommt erst das Grundeinkommen, wird das explodieren.
    2. Jeder der hier Leben will, darf hier Leben.
    Und spätestens das bricht dem System das Genick. Aber ohne Reformen würde das System nie zu laufen beginnen. Und für Reformen braucht man „richtige“ Politiker und die haben wir nicht.
    3. Holländisches System. Warum bekommen nur Sozialhilfeempfänger das Bedinungslose Grundeinkommen? Warum nicht die, die arbeiten? Und was geschied, wenn ein Sozialhilfeempfänger nicht mehr Sozialhilfe empfängt weil er einen guten Job hat? Nimmt man Ihm das Einkommen wieder weg? Wer kontroliert das ganze? Und…lohnt sich dann arbeiten überhaupt noch?
    4. Statt über die linkslinke Fantasie eines bedinunglosen Grundeinkommen zu fantasieren, was sowieso niemals funktioniert, sollten die Herren und Damen in der Politik lieber Reformen durchziehen. Damit man von der Rente/Pension auch in Zukunft leben kann. Damit sich arbeiten wieder lohnt. Damit den Familien mehr Geld in den Taschen bleibt. Aber Hauptsache die Steuerquote an die 50% rauffahren und das Geld dann mit der Giesskanne….nein, mit dem Feuerwehrschlauch vergiesen.
    lg Chrisi

  • Alexander

    Je mehr ich mich mit dem Thema auseinandersetze, desto besser finde ich die Idee. Inzwischen sind auch die Bosse vom BDI nicht mehr abgeneigt, da sich die Arbeitsverteilung in den nächsten Jahren durch die Industrie 4.0 massiv ändern wird. Die Finanzierung wäre durchaus möglich. Man könnte ja auch klein anfangen, z. B. 100 €/Monat und das System nach und nach ausbauen. Unser Haushalt für Soziales sind schon um die 300 Mrd. da entfallen über 3.500 € auf jeden deutschen Staatsangehörigen im Jahr oder rund 300 €/Monat.
    Pauschal zu sagen, es wäre eine linke Spinnerei, sehe ich nicht als gerechtfertigt. Man muss sich intensiv damit auseinandersetzen und auch neue Wege und Gedanken gehen.

    • Chrisi

      Wenn man das Grundeinkommen niedrig hält, kann es zumindest für die Arbeiter/Angestellten brauchbar sein. Trotzdem würde ich statt Grundeinkommen lieber eine Steuersenkung (für Arbeiter/Angestellte), aber auch eine Lohnkosten/-nebenkostensenkung für Firmen sehen.
      Und wie hat ein Minister aus Serbien erst vor 3-4 Jahren gesagt. Ein arbeitsloser Serbe bekommt in Österreich mehr Arbeitslose als wenn er in Serbien als Schwerarbeiter auf der Schicht ist.
      Wie schrenkt man den Zuzug ein???
      Und wegen der Industie 4.0 stellt sich noch mehr fragen. Schön und gut das es nicht mehr soviele Arbeitsplätze gibt. Aber wenn die Lohnnebenkosten so hoch sind, werden die Firmen nicht auf die 20-30 Stundenwoche einsteigen. Auch werden die Steuereinnahmen fallen. Den weniger Arbeiter = weniger Steuer.
      Eine Steuererhöhung, die sogenante Maschienensteuer……wird das sicher nicht ausgleichen können. Den wen eine Fabrik vollautomatisch arbeitet, ist es doch egal ob sie in Deutschland oder in China oder sogar eine schwimmende Insel im Mittelmeer in Internationalen Gewässer ist.
      Die Finanzierung wird dadurch auch ein Problem. Und da soviele Fragen nicht durchdacht werden, oder von der Politik totgeschwiegen, bin ich eher ein Befürworter vom mündigen Bürger, der Selbstverantwortung tragen kann. Und davon Steuern zu senken und die Reformen, die uns seit den 70ern versprochen werden, endlich mal umzusetzen.